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Ausflug 2007 nach Tschiertschen (GR)
Der Auto-und Motorradclub Zürich-Seebach hielt an seiner Ausflugs-Tradition fest und besuchte vom 3.- 5. August 2007 die Gemeinde Tschiertschen mit gut 20 Motorrad-Bikerinnen und Bikern, die teilweise mit dem Auto in die über 1300 Meter hoch gelegene Gemeinde fuhren.
von Ernesto Peter:
Am Freitagabend drudelten die Mitglieder des AMCS allmählich in der Pension Weisshorn ein, wo nach dem Begrüssungsapéro auch das Nachtessen in gemütlicher Runde eingenommen wurde. Am späteren Samstagmorgen - die Motobiker bevorzugen einen längeren Schlaf und ein reichhaltiges Frühstück - machte sich die Truppe auf den Weg ins Dorfzentrum, wo sie vom Gemeindepräsidenten Werni Walser und seinem Assistenten Andres Jenny mit ihren historischen Transportern (Pullax Jg. 1965 und Schilter 1967) abgeholt wurden. „Wir sind ja keine Wandertruppe sondern ein, Verein bei dem das Fahren im Vordergrund steht“, meinte der Motoclubpräsident zur der bevorstehenden Fahrt zur bekannten „Sagi Tschiertschen“. Der Weg führte durch das malerische Dorf zum Bach, wo die alte Sägerei stand. Res Moser erklärte den interessierten Gästen aus Zürich bei einem Rundgang den Werdegang der „Sagi“ und die wasserbetriebene Technik. Anschliessend begrüsste Werni Walser bei einem „Znüniplättli“ mit Apéro offiziell die Gäste aus dem Unterland. Zur grossen Überraschung tauchte der Altmeister auf dem „Schwyzerörgeli“ Peter Zinsli auf und gab mit dem Tschiertschemer Gemeindepräsidenten- der die Klarinette hervorragend spielte- die bekannten Stücke zum Besten. Dann Aufbruch, die Transporter aus den 60.er Jahren, beförderten die „Motoclübler“ den Berg hinauf, dabei genossen die Teilnehmer die wunderschöne Gegend. Die Düfte und Rauchschwaden aus dem Auspuff der beiden Gefährten störte die Gemeinschaft wenig, denn diese sind ihnen vertraut. Nach knapp einer Stunde wurde das Zwischenziel erreicht. Am Fusse des Gürgaletsch durfte die Gesellschaft im Bergrestaurant „Hühnerköpfen“ den „Zvieri“ einnehmen und das prächtige Panorama bei hocherfreutem „Bikerwetter“ bewundern. Die einen konnten es dann doch nicht lassen und gingen zu Fuss hinunter zum nächsten Etappenziel. Im Bergrestaurant „Furgglis“ angekommen durften einige sich sportlich betätigen; der „Tschüttelikasten“ nahm die „Töffler“ aus Zürich in Beschlag. Beim anschliessenden Nachtessen in gemütlicher Runde und angeregter Diskussion, liess man nochmals den vergangenen Tag Revue passieren. Nach dem Frühstück am Sonntag war die Gesellschaft bei Werni und seiner charmanten Gattin Madeleine zum Apéro eingeladen. „Es war ein Super-Weekend“, meinten die „Töffler“ einstimmig, bevor sie die Rückreise ins 130 Kilometer entfernte Zürich unter die Räder nahmen. Die meisten werden nicht das letzte Mal im freundlichen und schönen Tschiertschen gewesen sein.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Letzte Änderung : January 8, 2011
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